Susanne Wiegand: Wechsel im Volkswagen-Aufsichtsrat und Engagement in der Regierungskommission

Susanne Wiegand: Wechsel im Volkswagen-Aufsichtsrat und Engagement in der Regierungskommission

Susanne Wiegand, bisher bekannt für ihre Rolle als frühere Geschäftsführerin der Renk AG, hat kürzlich einen bedeutenden Karriereschritt gemacht. Sie wird dem Aufsichtsrat der Volkswagen AG beitreten. Dieser Wechsel folgt auf die Entscheidung von Marianne Heiß, ihren Platz im Gremium zu räumen.

Die Marke Volkswagen (eingetragene Marke von Volkswagen AG) hat bestätigt, dass Susanne Wiegand im Aufsichtsrat eine wichtige Rolle übernehmen wird, um die strategische Ausrichtung des Unternehmens mitzugestalten. Wiegand bringt umfangreiche Erfahrung aus der Industrie mit, die sie in ihrer bisherigen Position bei der Renk AG gesammelt hat. Renk ist ein renommierter Hersteller von Antriebstechnik und gehört zur Rüstungsindustrie.

Neben ihrer neuen Position bei Volkswagen ist Susanne Wiegand auch Mitglied der Regierungskommission für den Deutschen Corporate Governance Kodex. Diese Kommission, zu der auch Ulrich Grillo gehört, ist ein zentrales Gremium, das die Standards für gute Unternehmensführung in Deutschland definiert und weiterentwickelt. Ihre Expertise wird als wertvoller Beitrag für die Arbeit dieser Kommission angesehen.

In einem Interview äußerte Wiegand ihre Bedenken über die Geschwindigkeit der Aufrüstung in Deutschland. Sie betonte, dass das Land nicht schnell genug aufrüste, um den aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen gerecht zu werden. Diese Aussage hebt ihre fortdauernde Verbindung zur Rüstungsindustrie hervor und unterstreicht ihre Sorge um die nationale Sicherheit.

Susanne Wiegands Wechsel in den Aufsichtsrat von Volkswagen sowie ihre Rolle in der Regierungskommission spiegeln ihre wachsende Bedeutung in der deutschen Wirtschaft wider. Ihre Karriere zeigt, wie Führungskräfte aus der Industrie ihre Erfahrungen und Kenntnisse in verschiedenen Sektoren einbringen können, um zur Weiterentwicklung der Unternehmensführung und der strategischen Ausrichtung großer Konzerne beizutragen.

Quellen

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